Trauringe Platin

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Eheringe Platin - Für den Bund fürs Leben

Eine Ehe gründet auf dem Gefühl, mit dem einen bestimmten Menschen den Rest seines Lebens verbringen zu wollen. Genauso lange sollten auch Eheringe ihr Aussehen und ihre Form bewahren. Deshalb ist Platin als eines der edelsten aller Edelmetalle so gut geeignet, um Ihre Hochzeitsringe als unvergängliche Unikate zu erhalten. 
Der matte Glanz strahlt Persönlichkeit und Wertbeständigkeit aus. Trauringe aus dem edlen Metall sind in zwei Reinheitsgraden erhältlich: Trauringe Platin 600 und Eheringe Platin 950. Auronia bietet eine große Auswahl an exklusiven Trauringen aus Platin. Suchen Sie sich Ihre Trauringe online aus, nutzen Sie unseren Trauringkonfigurator und bestellen Sie sie bequem nach Hause. 

Auronia, Ihr Fachhändler für Trauringe

Wir setzen auf ausgezeichnete Qualität, modernes Design und gute Beratung. Die Ringe für den Bund zu zweit besiegeln das Eheversprechen und sind wohl das einzige Schmuckstück, das dauerhaft getragen wird. Platin eignet sich aufgrund seiner herausragenden Eigenschaften gut für die Schmuckherstellung. Das Edelmetall kommt selten vor und besitzt einen hohen Wert. Es ist säurebeständig und anlaufsicher. Platin erlaubt eine Korrektur von Kratzern, die bei täglicher Beanspruchung im Laufe der Jahre entstehen können. Neben dem hochwertigen Material ist auch eine gute Verarbeitung wichtig. Diese stellen wir von Auronia durch unser Know-how zusammen mit unseren Goldschmieden sicher.

Exklusives Sortiment an Platin Eheringen

Trauringe Platin: Schlicht aber exklusiv. Unser Shop bietet ein ausgewähltes Sortiment, dass auch hohe Ansprüche zufriedenstellt. Trauringe aus Platin in einem unserer Designs sind eine Anschaffung fürs Leben. Die vier Kategorien der Kollektion - von Basic über Klassik und Klassik Trend bis hin zu Exklusiv - erfüllen alle Wünsche an zeitgemäßen, hochwertigen Eheringen. Den letzten Schliff bekommen die Ringpaare durch eine Edelsteinveredelung beim Damenring. So zeigt sich die Gemeinsamkeit der Ringe, aber auch die besondere Wertschätzung für die Braut.

Platin als Edelmetall – Seltenheit und Wert

Platinringe sind alltagstauglich und widerstandsfähig, was sie zu lebenslangen Begleitern für das Hochzeitspaar macht. Da Platin beim Tragen kaum Verschleiß zeigt, lässt sich im Gegensatz zu anderen Metallen über die Jahre kaum Abrieb, z.B. an der Gravur, feststellen und das Material der Ringe wird nicht dünner. Außerdem haben diese Trauringe den Vorteil, dass sie auch hyperallergen sind, sich also durch ihre hohe Hautverträglichkeit besonders für Allergiker eignen.
Platin ist dreißigmal seltener als Gold und daher sehr wertvoll. Hochzeitsringe aus diesem Edelmetall symbolisieren nicht nur eine zeitlose Beständigkeit, sondern sind auch eine lohnende Investition in exklusive und wertbeständige Schmuckstücke. Ihre Wertstabilität verdanken diese Trauringe der hohen Reinheit. Platin verfärbt sich nicht und zeigt auch über Jahrzehnte keine blassen Stellen. Es erhält seine reine und wunderbar grausilberne Färbung.

Die Eigenschaften von Platin als Element

Platin gilt als chemisches Element und wird mit dem Symbol Pt und der Ordnungszahl 78 benannt. Besonders dankbar für die Ringverarbeitung ist, dass dieses schwere Übergangsmetall sehr schmied- und dehnbar in der Verarbeitung, aber gleichzeitig zäh und stabil ist. Sein Schmelzpunkt liegt bei 1.768°C und mit der drittgrößten Dichte aller Elemente, lässt Platin auch Gold und Silber als Edelmetalle hinter sich.

Für hochwertige Eheringe, die z.B. auch mit Edelsteinen besetzt sind, gilt Platin als ideale Fassung. Weder Luft noch Säuren können ihm etwas anhaben. Deshalb wird Platin außer in der Schmuckverarbeitung auch gerne bei der Herstellung von Zahnimplantaten, Katalysatoren oder erstklassigen Laborgeräten verwendet.

Man kann Platin sehr gut verarbeiten, da es sich zu extrem dünnen Folien und schmalen Ringen ziehen lässt und sich gut mit anderen Metallen verbindet. Legierungen sind üblich, um die Festigkeit des Elements zu erhöhen. Hinzu kommt, dass sich das edle Weiß dieser Ringe besonders gut auf Hochglanz polieren lässt.

Historische Bedeutung von Platin

Die Geschichte der Schmuckherstellung mit Platin reicht weit zurück und ist dennoch wechselhaft. Heute geht man davon aus, dass bereits die alten Ägypter 3000 v. Chr. mit dem Edelmetall vertraut waren. In altägyptischen Schmuckstücken entdeckte der Forscher Sir William Matthew Flinders Petrie kleine Anteile des hochwertigen Metalls. Da das Gold der Ägypter aus Nubien stammte, enthielten diese Lieferungen wahrscheinlich Platin-Beimischungen.

Auch bei den Inka-Stämmen Südamerikas war Platin lange Zeit als Element ihrer rituellen Schmuckstücke beliebt. Zwar findet sich auch hier kein reines Platin, aber bereits der fünfzehn-prozentige Anteil von Fundstücken zeigt die typische weiße Färbung des Edelmetalls. Wahrscheinlich förderten die Indianer beim Goldwaschen Platin als Nebenprodukt und wussten es zu verwenden.

Doch mit der Eroberung Südamerikas durch die Spanier wurde der wahre Wert dieses kostbaren Metalls für Europa verkannt. Vielmehr sahen die Seefahrer damals in Platin eine minderwertige Form von Gold, die sie entweder ignorierten oder gar im Ozean versenkten. Denn viele Händler nutzen die die ähnlichen Eigenschaften des Metalls (z.B. sein Gewicht) zum weitaus höher geschätzten Gold und versuchten sich als Fälscher. Wurde der Betrug bei der Überfahrt entdeckt, versenkte man die Platin-Ladung kurzerhand im Meer. Bis heute spiegelt der Name des Edelmetalls, der sich vom Spanischen „platina“ (=abwertend für „kleines Silber“) herleitet, diese Fehleinschätzung der Eroberer wieder.

Über Jahrhunderte konnte Platin sich nicht als wertvolles und exklusives Element durchsetzen. Erst als die Alchimisten im 18. Jahrhundert mit der Herstellung von Gold experimentierten, erkannte die Wissenschaft die Chancen der Platin-Gewinnung. Es sollte aber noch bis 1783 dauern, bis Louis Bernard Guyton de Morveau das erste Verfahren zur industriellen Platin-Gewinnung entdeckte. Ihm folgten weitere Wissenschaftler, die sich mit den speziellen Eigenschaften des Edelmetalls beschäftigten.

Das hatte zur Folge, dass die Wertschätzung für das kostbare Metall langsam aber stetig zunahm. Die Seltenheit des Rohstoffes inspirierte reiche Königsfamilien Platinfäden zur Dekoration ihrer Gewänder einnähen zu lassen. Schließlich war die Forschung so weit, dass der Wert des Platinums in seiner Unvergänglichkeit erkannt wurde. Damit ist das Edelmetall heute teurer als Gold.

Herkunft und Methoden zur Gewinnung von Platin

Ursprünglich wurde Platin im 19. Jahrhundert in großen Mengen in Kolumbien und Russland gefördert. Das änderte sich erst 1924: Seit der Entdeckung des Merensky Reefs in Transvaal/Südafrika 1924 werden die dortigen Platinvorkommen kommerziell abgebaut. Daneben findet man auch heute noch die größten Förderstätten in Russland und Kanada. 80% der Vorkommen liegen aber in Südafrika. Bergwerke zum Abbau gibt es nur dort. 

Trotz seiner Seltenheit sind überall auf der Welt kleine Fundorte mit geringfügigen Platinvorkommen entdeckt worden. Manchmal entsteht Platin auch als Nebenprodukt bei der Nickel-Raffination, z.B. in Russland und Kanada. Diese Form der Platin-Erzeugung nimmt stetig zu.

Die Platinfördermenge beträgt jährlich ca. 180 Tonnen. Im Vergleich dazu liegt die Goldfördermenge bei ungefähr 2500 Tonnen. Das liegt daran, dass die Gewinnung von Platin sehr aufwendig ist. 

Feingehalt und Legierungen mit Platin

Die Reinheitsangabe bezeichnet man in der Fachsprache als „Feingehalt oder Reinheit“. Sie wird anhand des Anteils von reinem Platin am Gesamtgewicht in Tausendsteln gemessen. Eine Karat-Angabe wie bei Goldringen findet man bei Hochzeitsringen aus Platin nicht. Bei AURONIA finden Sie stilvolle Schmuckstücke mit einem Feingehalt von 95% (Trauring Platin 950) oder die preislich attraktiveren Modelle mit einem Feingehalt von 60% (Platin Trauringe 600).

Platin ist in seiner reinsten Form (999,9) als Edelmetall nicht für Schmuck geeignet, da die Härte und Bruchdehnung des Elements alleine nicht ausreicht. Deshalb wird dieses Edelmetall stets in Legierungen, mit anderen Metallen verarbeitet. Selbstverständlich können Sie auch zwei- oder dreifarbige Ringe aus mehreren Edelmetallen wählen. Platin harmoniert optisch sehr gut mit Rot- oder Gelbgold.

Pflege von Platinringen

Wo Weißgold über die Jahre einen leicht gelben Farbstich bekommen kann, bleiben Platinringe stets natürlich silbrig-weiß. Die große Widerstandsfähigkeit dieses Edelmetalls macht es zu etwas ganz Besonderem.

Unter normalen Umständen brauche Sie sich um die Pflege ihres Ringes nicht weiter kümmern. Platinringe sind gemacht, um zu überdauern. Sie symbolisieren damit auf wunderbare Weise die Beständigkeit einer guten Ehe. Hochzeitsringe aus diesem Edelmetall sind langlebige, robuste Begleiter, die durch ihren Seltenheitswert und ihren natürlichen Glanz die Liebe zweier Menschen zueinander spiegeln und besiegeln können.

Weblinks und Nachweise:

https://de.wikipedia.org/wiki/Platin